Stachl Elisabeth

Ich heiße Elisabeth Stachl und bin 46 Jahre alt. Ich wohne in Zwettl an der Rodl, wo ich auch in die Volksschule ging. Ich arbeite im Diakoniewerk, im Theater und als Literatin. Zu meinen Hobbys zählen Stricken und Häkeln, aber auch Zeichnen und Malen. Es macht mir Spaß, Geschichten auszudenken, die größte Freude habe ich daran, meine Geschichten mit anderen zu teilen. Ich schreibe schon seit ich bei Iris in der Literaturgruppe bin.

Suchbegriffe:

  • Heimat
  • Famile
  • Prosa

Texte:

Seelenkrank (Ehrenliste 2026)

Ich bin so krank.

Ich brauche einen Kamillentee auf dem Kopf.

Mir ist so schlecht.

Ich habe eine Bauchgrippe.

Frische Luft, damit ich atmen kann.

„Komm“, sag ich mir, „trinke grünen Tee.“

Dann geht es dir bald besser.

Du musst ins Bett.

Meine Seele ist im Bauch.

Ich habe jemanden verloren.

Ich hatte ihn so gerne.

Deswegen bin ich krank.

Er ist in den Wolken.

Ich habe Sehnsucht nach ihm.

 

Es ist ein Lächeln vom Kopf und durch die Hilfe meines Herzens. Welche Seite, der Kopf oder das Herz, ist die beste für mich? Immer kann ich mich nicht entscheiden, wie ich durch die Kreise des Lebens besser hindurchgehen kann.

Meine Seele wäre blass in mir (Ehrenliste 2016)

Ich glaube ich bin auf der Reise.
Gute Idee
Heimatreise, ist ja so.
Ich sehe meine Familie.
Ich hatte solche Sehnsucht.
Jetzt sind wir daheim.

Meine Heimat ist mein Dorf.
Das Dorf ist so groß.
Alle Menschen freuen sich, dass ich wieder Zuhause bin.
Sie fragen mich: „Wo kommst denn du her?“ „Was machst du?“
Ich sag‘ dann: „Ich mache Wochenende bei meiner Mama.“
Alle kaufen zu Mittagessen ein.
Ich liebe meine Heimat.
Da gehe ich hin.
Ich will euch, das ist mein Platz.
Da bin ich aufgewachsen.

Ich bin in meiner Heimat auf Besuch.
Meine Brüder, sie machen mir Kaffee und Kuchen.
Das ist eine gute Idee.
Ich liebe meine Neffen und Nichten.

Oh du Heimat, du kannst mich nicht im Stich lassen.
Niemals!
Ich werde kämpfen, ich werde meine Heimat retten,
meine Freiheit und meine Kraftseele im Herzen.
Ich gebe dich nicht auf, nicht wieder her.
Oh meine Berge, sagt mir nie Leb‘ wohl.
Meine Seele wäre blass in mir.